| evolution
Bodenbeläge - Verlegeempfehlung |
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| Bei
der Verlegung von evolution Bodenbelägen gelten hinsichtlich
der Beschaffenheit des Un- |
| tergrundes
die gleichen Anforderungen wie bei anderen Bodenbelägen auch.
Der Untergrund |
| muss
hinsichtlich der Verlegereife den Anforderungen der jeweiligen Normen,
insbesondere der |
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VOB Teil C, DIN 18365 Bodenbelagsarbeiten, entsprechen. Die jeweiligen
technischen
Richt- |
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linien und Hinweisblätter sind zu beachten. Der Untergrund
muss einheitlich trocken, rissfrei, |
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saugfähig und eben sein und darf keinen Staub oder trennende
Substanzen aufweisen, die die |
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Haftung beeinträchtigen können. Die Restfeuchtigkeit muss
bei Zementestrichen unbeheizt |
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2,o CM-%, beheizt 1,8 CM-% und bei Calciumsulfatestrichen unbeheizt
0,5 CM-%, beheizt |
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0,3 CM-% betragen. Ferner muss sicher gestellt sein, dass keine
aufsteigende Feuchtigkeit |
| wirksam
werden kann. Schwimmende Estriche und erdreichangrenzende Untergründe
müssen |
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bauseitig normgerecht gegen aufsteigende Feuchtigkeit abgedichtet
sein. Nicht saugende Un- |
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tergründe wie z.B. Gussasphalt oder dichte Estriche sind in
einer Dicke von mindestens 2 mm |
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zu spachteln. Die Wahl der Grundierung und der Spachtelmasse hängt
von den Erfordernissen |
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und der Art des Spachtelns ab (die entsprechenden Produktinformationen
sind zu beachten). |
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Zum Ausgleich von Untergründen sind geeignete Systemspachtelmassen
zu verwenden |
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(Produktinformation beachten). |
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| 2.
Lagerung - Klimatisierung |
| Vor
Beginn der Verlegung muss sicher gestellt sein, dass der Belag,
der Klebstoff und der Un- |
| tergrund
ausreichend klimatisiert sind. Dazu das von der Palette abgeladene
Material mindes- |
| tens
48 Stunden in den zu verlegenden Räumen in Stapeln von geringer
Höhe konditionieren. |
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Die Raumtemperatur sollte + 18° C nicht unterschreiten, damit
eine Bodentemperatur von min |
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destens + 15° C, bei beheizten Fußbodenkonstruktionen
zwischen + 18° C und + 22° C, er- |
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reicht wird. Außerdem sollte die relative Luftfeuchte im Raum
nicht mehr als 65% betragen, |
| ideal
sind 40 - 60%. Diese Bedingungen müssen bauseits 3 Tage vor
Beginn bis mindestens 7 |
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Tage nach Fertigstellung der Bodenbelagsarbeiten eingehalten werden.
Weiterhin sind die bei |
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der Nutzung zu erwartenden Betriebstemperaturen zu berücksichtigen.
Eine ordnungsgemäße |
| Lagerung
ist Voraussetzung für die Erreichung der verlegetechnischen
Eigenschaften. Eine |
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mängelfreie Verlegung kann bei abweichen von den Klimabedingungen,
wie z.B. zu niedrige |
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Temperatur etc., nicht zugesichert werden. Auch bei
geeigneten Temperaturen müssen die |
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Beläge vor der Verlegung akklimatisiert werden.Um bei der Verlegung
ein einheitliches Farbbild |
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zu erhalten ist darauf zu achten, nur gleiche Produktchargen zu
verlegen.Dazu in einem Raum |
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nur Platten aus einer Produktionscharge verwenden. Geringe Abweichungen
in Farbton von |
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Charge zu Charge sind dennoch produktionsbedingt nicht zu vermeiden. |
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| 3.
Kleben |
| evolution
wird grundsätzlich vollflächig verklebt. Dabei sind die
technischen Merkblätter der |
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einzelnen eingesetzten Produkte zu beachten. Vor dem Auftrag des
Klebstoffes wird ein Ver- |
| legekreuz
entsprechend der gewünschten Verlegerichtung / des Verlegemusters
angelegt.Der |
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Klebstoff wird anschließend mit der entsprechenden Zahnung
so auf den Untergrund aufgetra |
| gen,
dass eine vollflächige Benetzung der Belagsrückseite erzielt
wird. Nach Berücksichtigung |
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der Ablüftezeit wird der Belag in den noch frischen Klebstoff
eingelegt, so dass
eine Benet- |
| zung
der Belagsrückseite erzielt wird. Die Wahl der richtigen Zahnung,
das rechtzeitige Aus- |
| wechseln
der Spachtelblätter sowie gründliches Anreiben und Anwalzen
sind zur Erreichung |
| einer
guten Benetzung der Rückseite unerlässlich. Die Benetzung
der Rückseite ist durch Auf- |
| ziehen
des Belags während der Arbeiten laufend zu überprüfen.Bei
großen Räumen empfiehlt |
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sich die stufenweise Verlegung, um Versetzungen zu vermeiden. |
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| 4.
Klebstoffe |
| evolution
wird in aller Regel mit Dispersionsklebstoff verklebt. Bei der Verlegung
im Außenbe- |
| reich,
bei starker Belastung / Nutzung oder in nass belasteten Bereichen
sind entsprechende |
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2-komponentige Reaktionsharzklebstoffe zu verwenden. Die Auswahl
des
geeigneten
Klebstof |
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fes hängt von der zu erwartenden Belastung ab. Dabei ist zu
beachten, dass die Wahl des |
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Klebstoffes sowie die Auftragsmenge das Eindruckverhalten des Bodenbelages
nach der Ver |
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legung negativ beeinflussen kann. |
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| Folgende
Klebstoffe der Fa. MAPEI GmbH können zur Verklebung von evolution
eingesetzt |
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werden: |
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| Dispersionsklebstoffe
|
2K-Reaktionsharzklebstoffe |
| ULTRABOND
ECO V4 SB |
ADESILEX
G 19 |
| ULTRABOND
ECO VS 90 |
ADESILEX
UP 71 |
| ULTRABOND
ECO 380 |
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| 5.
Fußbodenheizung |
| evolution
ist ebenfalls auf Untergründen mit Fußbodenheizung geeignet.
Dazu wird evolution |
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genau so wie oben beschrieben auf den Untergrund vollflächig
verklebt. Der Einfluss des Be- |
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lages auf den Betrieb der Fußbodenheizung ist aufgrund des
geringen Wärmedurchlasswider- |
| stands
zu vernachlässigen. Siehe dazu auch die Fachinformation "Schnittstellenkoordination |
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bei beheizten Fußbodenkonstruktionen", herausgegeben
vom Zentralverband Sanitär Heizung |
| Klima. |
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| 6.
Besondere Hinweise |
| Bei
Einsatz von Bürorollstühlen müssen diese für
den Einsatz auf elastischen Bodenbelägen mit |
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Rollen Typ W nach EN12529 ausgestattet sein, d.h. mit weichen Rollen
in den vorgeschriebe- |
| nen
Abmessungen (50 mm Durchmesser, 20 mm Lauffläche, 100 mm Ballungsradius
der Lauf- |
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fläche). Dies ist bei der Beschaffung von neuen Rollstühlen
zu berücksichtigen. Ein längeres |
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Verweilen von Gummi, wie z.B. Autoreifen, Abdeckmaterialien Rollen
bzw. Füße von Kinderwa- |
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gen, Kühlschränken etc. kann zur Bildung von dunklen und
unlösbaren Spuren auf dem Boden |
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führen. Zur Vermeidung sind Rollen aus Polyurethan zu verwenden.
Alternativ empfiehlt sich |
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der Einsatz von geeigneten Unterlagen. Teerasphalte,Mineralöle,
Fette, gefärbte Bohnerwach |
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se, die mit dem Schuhwerk auf den Belag eingeschleppt
werden, können bei hellen Kunststoff |
| -Belägen
Verfärbungen im stark begangenen Bereich zur Folge haben. Dies
ist z.B. der Fall in |
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Räumen, deren Zugang über geteerte Straßen führt,
in Küchen oder in Büros von Tankstellen |
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und Reparaturwerkstätten. Den Belag nicht mit Lösemitteln
wie Trichlorethylen, Aceton usw. |
|
reinigen. |
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| Diese
Verlegeempfehlung wurde nach bestem Wissen aus Basis umfangreicher
Untersuchun - |
| gen
erstellt.Haben Sie weitere
Fragen zur verlegung von evolution Bodenbelägen, dann sen- |
|
den Sie uns ein Fax / Mail . Wir helfen Ihnen gern weiter |
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| Quelle:
collection evolution - the new flooring dimension - |
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